28.09.1926 Offizielle Einweihung des Schießstandes
1927 Der Verein hat 50 Mitglieder. Erstes Schützenfest, erstes Gartenfest, erstes Preisschießen.
1928-1931 Teilnahme an Veranstaltungen der Nachbarvereine. Jährliche Veranstaltungen wie Preisschießen, Maskenball, Gartenfest. Klagen über schlechten Versammlungsbesuch.
1932 Wegen der schlechten Wirtschaftslage soll der Maskenball ausfallen, die Generalversammlung beschließt jedoch die Durchführung. Der Verein hat 46 Mitglieder, davon 14 Jungschützen. Die Schießstandhütte benötigt dringend eine Renovierung.
1935 Der Bau eines Schützenhauses wird begonnen, es stellen sich erhebliche finanzielle Probleme ein. Der Verein erhält eine den veränderten Verhältnissen angepaßte Satzung, die teilweise auf einem Vordruck erstellt werden muß.
1940 Neue Vereinssatzung mit vollständig vorgeschriebenem Text. Die Vereinsmitglieder bemühen sich weiter um sportliches Schießen und halten sich bei der Wehrertüchtigung zurück.
1943 Der Verein hat noch nominell 43 Mitglieder, der größte Teil leistet Wehrdienst.
1945 Ende des Krieges, Auflösung des Vereins und Beschlagnahme des Vereins- vermögens. Das Schützenhaus dient als Unterkunft für Ausgebombte und Flüchtlinge.
1953 Wiedergründung des Vereins im Gasthaus Rose mit 23 Gründungsmitgliedern. Erster Vorstand wird Otto Brenk, Rückgabe des Vereinsvermögens wird beantragt.
17.05.53 Erstes Sportschießen mit Luftgewehren auf dem alten Schießstand, der nur teilweise genutzt werden kann, da die Gemeinde die vollständige Rückgabe verweigert. Der Deutsche Schützenbund wird um Hilfe gebeten.
1954 Erstmalige Veranstaltung eines Waldfestes.
1955 Die ersten Schützenkönige sind Erich Kraus und Bernd Bechtold (Jungschütze).
1956 Der letzte Mieter im Schützenhaus erhält eine neue Wohnung.
1957 Erste Planungen für eine neue Schießanlage.
1958 Renovierung des Schützenhauses. Ein neuer Pachtvertrag für das Schießgelände soll abgeschlossen werden. Erste Arbeiten am neuen KK-Stand mit acht Ständen.
1959 Neuer Pachtvertrag für 30 Jahre.
1960 Erster Einbruch im Schützenhaus mit geringem Sachschaden.
1961 Der Verein beschafft KK-Gewehre. 50 Schuß
KK-Munition kosten 2.80 DM.
Der neue Schießstand wird abgenommen.
1962 Der Fußweg zum Schützenhaus erhält eine Beleuchtung.
1963 Das Schützenhaus wird in Zukunft mit einem Ölofen beheizt.
1964 Der KKS Bilfingen wird e.V.
1965 Vereinsmeister werden nach der Sportordnung des BSV ermittelt. Die Abortanlage soll neu gebaut werden. Die KK-Anlage bringt neue Mitglieder aus Nachbarvereinen. Eine weitere Scheibenzuganlage wird angeschafft und durch Mitglieder vorfinanziert. Der Mitgliedsbeitrag steigt auf 0,80 DM je Monat.
1966-68 Teilnahme an Sportveranstaltungen. Klagen über schlechten Besuch des Schützenhauses durch die Vereinsmitglieder. Der Bau der Abortanlage wird begonnen.
1971 Der Kleintierzüchterverein plant eine Ausstellungshalle als Anbau an das Schützenhaus, der KKS hat nichts dagegen. Der Plan scheitert an Finanzierungsproblemen. Der Preis für ein Viertel Wein wird auf 1,30 DM erhöht.
1973 Der Mitgliedsbeitrag steigt auf 1.50 DM je Monat. Eine neue Heizungsanlage wird angeschafft. Die Renovierung des Schützenhauses ist abgeschlossen und findet allgemeinen Beifall.
1975 Eine Satzungsänderung ist notwendig, um weiter gemeinnützig zu bleiben.
1976 50 Jahre KKS Bilfingen. Eine Schließung oder Verlegung des KK-Schießstandes deutet sich an, da ein Neubaugebiet erschlossen werden soll. Es finden Schallmessungen statt. Der KKS veranstaltet den Kreisschützenball und ehrt seine langjährigen Mitglieder.
1977 Erstes Drei-König-Schießen auf Glücksscheiben, um auch Nichtaktiven eine Chance zu geben. über einen Umbau des Schützenhauses wird nachgedacht, ein neues Luftgewehr wird angeschafft. Zur Erschließung des Neubaugeländes Hellberg müssen die vorhandenen KK-Standanlagen entfernt werden. Der Umbau verursacht Probleme mit dem Landratsamt, eine Baugenehmigung ist erforderlich und wird beantragt. Es werden zwei provisorische Luftgewehrstände eingerichtet. Die Sach- kundeprüfung für Schützen wird eingeführt.
1979 Die Baugenehmigung für den KK-Stand fehlt immer noch, nach Drängen des Vereins erfolgt eine Ablehnung aus Gründen des Umweltschutzes. Der Verein bemüht sich um Alternativen (eventuell überdachung des KK-Standes).
1980 Der Sportbetrieb ist bis auf weiteres auf das Luftgewehrschießen eingeschränkt. Neue Baupläne werden eingereicht.
1981 Teilgenehmigung für Luftgewehrstand und Wirtschaftsräume, Wasser- und Abwasserleitungen werden verlegt. Einen Zuschuß zu den Baukosten lehnt die Gemeinde ab, es soll statt dessen für die nächsten 25 Jahre auf Pacht verzichtet werden.
1982 Wegen der laufenden Baumaßnahmen wird das Waldfest auf September verlegt. Im Juli ist Richtfest.
1983 Die Bauarbeiten laufen weiter mit Schwerpunkt Innenausbau, am 12.06. kann der Luftgewehrschießbetrieb nach einer Einweihungsfeier wieder aufgenommen werden.
1984 Die Umbauarbeiten sind abgeschlossen, lediglich der Innenausbau der neuen Küche steht noch aus.
1985 Die finanzielle Lage ist trotz Umbau gut, das normale Vereinsleben wird wieder aufgenommen.
1986 Auch die Küche ist jetzt fertig.
1987 Der Verein verfügt erstmals über drei vollständige Luftgewehrmannschaften, auch die Jugend beteiligt sich rege am Training und an den Wettkämpfen. Der Kreispokal Luftgewehr geht an den KKS Bilfingen. Vierter Platz beim Vereinssingen anläßlich des 125-jährigen Jubiläums des Gesangsvereins, der Liedtext stammt von Vereinsmitgliedern.
1988 Kreisschützenball in der fast ausverkauften Kämpfelbachhalle.
1989 Erster gemeinsamer Vereinsausflug nach Rüdesheim. Die Jugendmannschaft und die Vereinsmannschaft erringen jeweils den Kreispokal Luftgewehr.
1990 Die Garage am Schützenhaus wird ausgebaut, um sie bei Waldfesten als Wirtschaftsraum nutzen zu können.
1991 Die Pläne zur überdachung des Luftgewehrstandes nehmen konkrete Form an.
1992 überdachung des Luftgewehrstandes. Teilnahme an den großen Festumzügen anläßlich des 100-jährigen Jubiläums des Schützenvereins in Ötisheim und des Musikvereins Bilfingen. Im November wird der modernisierte und überdachte Luftgewehrstand eingeweiht.
1993 Beteiligung an den Veranstaltungen anläßlich des 33-jährigen Jubiläums des Karnevalvereins Kakadu und am Dorffest "800 Jahre Bilfingen".
1994-95 Erste überlegungen über eine Erweiterung der Schießanlagen mit (überdachtem) KK-Stand und Pistolenstand. Beteiligung am Dorffest zu Gunsten der Renovierung der Johanniskirche.
1997 Beim traditionellen Drei-Königs-Schießen wird erstmals um die Würde eines Dorf-Schützenkönigs (für Nichtmitglieder) geschossen. Erster Dorf-Schützenkönig wird Dennis Beihofer. Erste Arbeitseinsätze für die Erweiterung (Gewinnung von Baumaterial).
1998 Beginn der Bauarbeiten mit Aushub, Fundamentierungsarbeiten und Bau der Hallenrückwand. Es werden 1625 Arbeitsstunden geleistet.
1999-2002 Fortgang der Bauaktivitäten. Pro Jahr werden ca.1200 Arbeitsstunden geleistet, Die Anlagen wachsen langsam aber stetig. Aktive Teilnahme an den Rundenkämpfen mit Luftgewehr, KK-Gewehr und Luftpistole. Am 19.06. Vereinsausflug in die Pfalz mit Weinprobe im Weingut Klaus Nicklis in Gleisweiler.
2001 Das 75-jährige Jubiläum wird gefeiert bei einem Jubiläumswaldfest im Juli mit Prominentenschießen der Bilfinger Vereine, sowie Festbankett und Kreisschützenball im Oktober in der Kämpfelbachhalle. Zum Jubiläum wird ein Festbuch sowie ein Jubiläumskrug aufgelegt.